| Beschreibung : Altstadt und Neustadt Rigas gelten seit 1997 als Weltkulturerbe.
Die von Henrihs Vorkals gestaltete Münze, deren Gipsmodell Jānis Strupulis fertigte, zeigt vorne das
am Ufer der Düna gelegene Rigaer Schloss, Amtssitz des lettischen Präsidenten, für den Livländischen
Orden von den Bürgern der Hansestadt (die 1484 das von den Schwertbrüderorden 1330‐1353 erbaute Schloss
geschleift hatten) bis 1515 zwangsweise erbaut. 1939 wurde dessen Drei‐Sterne‐Turm (im Münzbild dritter
Turm von links), dessen Spitze die drei die Regionen Lettlands symbolisierenden Sterne bilden, aufgesetzt. Links im Hintergrund:
Turm der St.‐Johannes‐Kirche (Sv. Jana baznīca), erbaut um 1500, daneben dargestellt die St.‐Jakobs‐Kathedrale
(Svētā Jēkaba katedrāle), 1225 erstmals urkundlich erwähnt, mit 1756 barock umgestalteter
oktogonaler Turmspitze. Bildmitte: Petrikirche (Svētā Pētera baznīca), um 1200 im Stil der Backsteingotik
erbaut und nach einem Stadtbrand 1721 neu errichtet. Rechts: Dom zu Riga (Rīgas Doms), Hauptkirche der Stadt, erbaut
1211‐1270, mit im barockem Stil nach einem Brand 1776 neu errichtetem Turm. Oben steht halbkreisförmig der Ausgabeanlass
"EIROPAS KULTŪRAS GALVASPILSĒTA" (Europäische Kulturhauptstadt), unten steht "RIGA ‐ 2014" und das
Landeskürzel "LV". Die Münze wurde von der deutschen Prägestätte Staatliche Münzen
Baden‐Württemberg in Stuttgart gefertigt. |