| Beschreibung : Das aus dem Stammesverband der Abodriten hervorgegangene Haus
Mecklenburg, eine Dynastie von Herzögen und Großherzögen, herrschte von 1131 bis 1918 über Mecklenburg und
später Mecklenburg‐Schwerin. Das Schweriner Schloss, ein in einem tausendjährigen Prozess historisch gewachsenes
Bauwerk, liegt auf einer Insel in der Stadt Schwerin. 1845‐1857 fand ein großer Umbau im Stil der Neorenaissance statt,
unter der Leitung Georg Adolf Demmlers und der Mitwirkung von Gottfried Semper und Friedrich August Stüler. Letzterer
gestalte die Kuppel, die von einer Statue des Erzengels Michael gekrönt ist. Darunter in der Frontfassade befindet
sich das Reiterstandbild Fürst Niklots (∼1100‐1160), des Stammvaters der Herzöge und Großherzöge
von Mecklenburg. Die Münze zeigt das Schloss, auch Neuschwanstein des Nordens genannt, das heute Sitz des
Landtages ist. Unter dem Namen "MECKLENBURG‐VORPOMMERN befinden sich die Initialen "HH" des Münzgestalters
Heinz Hoyer. Das deutsche Münzstättenzeichen (A = Staatliche Münze Berlin
in Berlin, D = Bayerisches Hauptmünzamt in München, F = Staatliche Münzen
Baden‐Württemberg in Stuttgart, G = Staatliche Münzen Baden‐Württemberg in
Karlsruhe oder J = Landesbetrieb Hamburgische Münze in Hamburg) ist oben zu sehen. "BUNDESREPUBLIK
DEUTSCHLAND" ist in einem Halbkreis im unteren Teil des äußeren Ringes angeordnet, während oben die
Jahreszahl "2007" beiderseits durch je sechs Europasterne flankiert wird. |